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Wachstum fühlt sich selten bequem an.

Christian Frithum sitzt in ruhiger, aufrechter Haltung an einem Tisch in einem hellen Büro. Er blickt direkt in die Kamera, trägt ein dunkelgrünes Poloshirt und eine Brille. Die Atmosphäre wirkt klar, fokussiert und professionell.

Ich habe mehr als 30 Jahre gebraucht, um das wirklich zu verstehen - und  damit bewusst zu arbeiten.


  • Nicht im Kopf.

  • Im Leben.

  • Im Sport.

  • Im Weg zurück.

Sport hat mir etwas beigebracht

Die Dinge, die dich wirklich verändern, fühlen sich selten angenehm an,  während du sie machst.


  • Sie kosten Kraft.

  • Mut.

  • Geduld.

  • Disziplin.


Zweimal habe ich mir das Kreuzband gerissen.

Dasselbe Knie.

Zweimal  in dem etwas nicht nur körperlich reißt,

sondern auch innerlich kurz stille.


Plötzlich ist nichts mehr selbstverständlich.


  • Kein Training.

  • Kein Rhythmus.

  • Keine Bewegung, wie du sie kennst.


Nur Pause - Operation - Schmerz - Physio - Wieder anfangen.


  • Ein paar Schritte.

  • Ein bisschen Beugung und Vertrauen.

  • Dann wieder Rückschritt.


Und genau dort ist etwas passiert:

Ich bin nicht nur zurückgekommen.

Ich bin anders zurückgekommen.


  • Bewusster.

  • Variabler.

  • Mit mehr Verständnis für meinen Körper.

  • Mit mehr Respekt vor Regeneration.

  • Mit mehr Geduld für Prozesse.


Auch mit mehr Distanz zu beruflichen Themen, die früher sofort Druck erzeugt hätten.

Weil ich erlebt habe:

Nicht alles wird besser, wenn man härter drückt.


Aber vieles verändert sich, wenn man bereit ist, wirklich durchzugehen.

Nicht aus Trotz oder Selbstoptimierung.

Sondern, weil man sich selbst dabei begegnet.


Es geht 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 um höher, weiter, besser.

Oder um Schmerz zu romantisieren.


Aber es gibt eine Form von Anstrengung, die dich aufrichtet.

Weil du danach weißt:

Ich bin nicht ausgewichen, sondern drangeblieben,  als es unbequem wurde.


Und genau diese Erfahrung bleibt.


𝗦𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘇𝘂𝗿 𝗥𝗲𝘀𝘀𝗼𝘂𝗿𝗰𝗲.


Für das nächste Gespräch.

Die nächste Grenze, Entscheidung oder Krise. 


Im Coaching sehe ich oft dasselbe Muster.


Menschen wollen Klarheit, Selbstvertrauen, Souveränität.

Aber viele hoffen, dass diese Dinge ohne Reibung entstehen.

Ohne ehrlichen Blick. 

Ohne das unbequeme Gespräch mit sich selbst.


Doch Selbstbewusstsein entsteht nicht dadurch, dass man sich etwas einredet.

Es entsteht, wenn man erlebt:

  • Ich halte mich aus.

  • Ich kann mir ehrlich begegnen.

  • Ich kann Grenzen setzen.

  • Ich kann Verantwortung übernehmen, ohne mich selbst zu verlieren.


Das ist Training.


Sport war und ist für mich Schule fürs Leben.

Nicht, weil Sport alles löst.

Sondern weil Sport ehrlich ist.


Du kannst nicht behaupten, du hättest trainiert.

Dein Körper weiß es.


Du kannst nicht behaupten, du wärst drangeblieben.

Dein Weg zurück zeigt es.


Echte Entwicklung erkennt man nicht daran, was jemand sagt.

Sondern daran, was jemand trägt, integriert

und im nächsten entscheidenden Moment anders macht.


Nicht jede Anstrengung ist wertvoll.

Aber jede echte Entwicklung braucht einen Punkt, an dem es anstrengend wird.

Nicht, weil Leiden stark macht.

Sondern weil du dort erkennst, wer du bist.


Und genau dort beginnt oft der Teil von dir, auf den du später wirklich stolz bist.


𝗙𝗿𝗶𝘁𝗵𝘂𝗺 𝗕𝘂𝘀𝗶𝗻𝗲𝘀𝘀 𝗖𝗼𝗮𝗰𝗵𝗶𝗻𝗴

Verfassung vor Methode.

 
 
 

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